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Den nächsten Pflock…

September 14, 2010

Hier in der Gegend gibt es eine gaaanz alte Cacheserie: Die Matrix-Caches. Nein, kein Powertrail, sondern eher das Gegenteil. Seit Anbeginn meiner Cacherkarriere bin ich dabei, die Serie zu machen und so wirklich weit bin ich noch nicht. Das liegt daran, dass jeder einzelne Cache schon eine gewisse Herausforderung aufweist und der damit erhebliche Zeitaufwand bisher von mir nur mit geringem Nachdruck aufgebracht werden konnte. Allerdings  sind das richtig schöne Caches. Weniger handwerklich gemeint als vielmehr was den Ort und die Umgebung betrifft. Sie führen einen hier in der Gegend an Orte, die man sonst nicht finden würde. Geocaching back to the roots sozusagen. Dumm nur, dass ich keine Kamera dabei hatte.

Vor kurzem habe ich also einen weiteren Pflock in diese Serie eingeschlagen: Matrix II – Shadow und der Fluch des Cachers. Ein Wandermulti mit ca. 20 Stationen in sehr reizvoller Landschaft. So was wird ja heute gar nicht mehr gelegt. Statt eines schönen langen Multis würde heute irgend so eine Dosenschleuder einen 30er-Powertrail legen. “Was wäre der Unterschied?” würde der ein oder andere fragen? Eine Serie nur schwer unterscheidbarer Micros im Wald gegen einen Cache, der mir dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird. Echt toll und bitte, bitte unbedingt erhalten!

Allerdings gab es auch etwas, das mir richtig die Halsschlagader schwellen ließ: Leider musste ich mal wieder feststellen, dass Geocacher keine Naturliebhaber sind. Zum einen war die Gegend um eine Station ziemlich umgegraben. Zum anderen fand sich auch an etlichen Stationen Müll, der ganz sicher nicht von Muggels da hin kam. Sagt mal was seid Ihr eigentlich für Schweine! Und was ist aus der guten Tradition geworden, auch mal Müll aus dem Wald zu entfernen? Brauch es da jetzt schon explizit ein CITO? Ohne Punkt macht Ihr es nicht mehr? Kann man sich in einem sensiblen Gebiet nicht auch mal ein bisschen sensibel verhalten?

Multi-cacheMatrix III – Shadow und der Fluch des Cachers

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5 Kommentare leave one →
  1. Lachenimherz permalink
    September 14, 2010 4:21 nachmittags

    Jo, stimme Dir völlig zu. Dazu hilft auch, wenn der Cacheowner die Stages so anlegt, dass man die auch findet, ohne alles umzugraben. Nimmt ein wenig der Herausforderung, aber dafür auch das flaue Gefühl, wenn man als sensibler Cacher an einer stage sich am liebsten wieder verdrücken mag, weil man sich so sehr für seine Kollegen schämt und am Tatort am besten nicht erwischt werden möchte.

    Müll mitnehmen ist übrigens auch ne Prima Ausrede, wenn einen der Jagdopächter anspricht “was machen Sie denn da?”

  2. jofrie permalink
    September 15, 2010 5:34 vormittags

    Nein, kann man nicht es herrscht leider immer mehr die “nach mir die Sintflut” Mentalität.
    Kurze Auszüge aus einem so nicht stattgefundenen Gespräch mit einem so nicht existierenden “Neucacher”:
    Also Hauptsache ich hab meinen Statistikpunkt gemacht, wenn die Station nach mir nicht mehr machbar ist, weil sie etwas klemmt und ich in meiner Gier nach eben diesen schnellen Statistikpunkt, anstatt wie früher üblich, mal dem Owner Bescheid zu geben und nach der Wartung wieder zu kommen, ich lieber mit aller Gewalt diese Station löse. Wenn dann was abbricht oder kaputt geht – ja ist doch nicht meine Schuld! Die hätte der Owner ja stabiler bauen können, der weis doch wie Cacher sind, also so mindestens Edelstahl in Beton gegossen, das hält eine Weile, aber hier etwas in Holz oder Plastik bauen, ja das kann doch nicht halten…
    Auch ist es mir doch egal wenn der Cache auffliegt weil die Stationen mit Abfall drappiert werden, ich hab meinen Punkt dann auf der Uhr und die Cacher nach mir – Ja, die interessieren mich doch nicht, kenne ich ja nicht mal die Leute, sind ja inzwischen so viele geworden. Wenn ich hier so den ganzen Tag durch die Wälder hetze um meine Statistik schön nach oben zu pushen, da muß ich doch was essen und dann den restlichen Tag den Abfall mit mir rum schleppen, das kann doch keiner von mir verlangen, oder?! Auch meine Glimmstengel, die fallen doch nicht auf wenn die hier rum liegen, bin halt etwas nervös, weil ich vom vielen raus aus dem Auto / rein in’s Auto ganz hippelig bin und im Auto darf ich nicht rauchen, muß ich das halt in den 10 Sekunden an der Dose machen. Wäre ja viel einfacher, wenn man gar nicht erst aussteigen müßte, oder zumindest die Dose nicht aufmachen muß und außen drauf loggen könnte.
    Und dann schreibst Du hier so einen Stuß? Sensibel verhalten? Womöglich soll ich auch noch die Natur geniessen? Geht ja gar nicht, da hätte ich ja gleich mit dem wandern anfangen können…

    In diesem Sinn, bis bald im… äh an der Pißecke hinterm Supermarkt.
    JoFrie

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