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Neues GPS von Garmin

Januar 9, 2009

Noch vor dem Jahreswechsel konnten wir bei einem Event einen Blick auf den brandneuen Prototypen von Garmin werfen. Das neue Modell tritt mit dem Anspruch an  Nachfolger der erfolgreichen 60er-Reihe zu sein und wartet weniger mit neuen Features auf, als mit enormen Verbesserungen. Einen Namen hat das Neue auch schon: Garmin Gingerbread.

Garmin GingerbreadLegt man das neue Garmin Gingerbread neben seinen Vorgänger das 60er so sind sie bei oberflächlicher Betrachtung kaum auseinanderzuhalten. Erst auf den zweiten Blick merkt man, dass da wohl irgendwas anders ist.

Das erste, was einem beim Einschalten auffällt, ist die extrem kurze Startphase. Das Gerät bootet unglaublich schnell und hat quasi sofort Satellitenempfang. Wir haben gerade mal mit den Augen geblinzelt und schon hatten wir einen Fix. “Wir haben extra einen neuen Chipsatz dafür entwickelt”, teilte uns der Mitarbeiter von Garmin vertraulich mit. “Zusätzlich konnten wir durch ein revolutionäres Chipdesign die Produktionskosten enorm senken.” Die kommenden Generation von GPS-Empfängern werde für deutlich unter 10 € zu haben sein. Damit wäre dann endgültig GPS-Technologie für jedermann bezahlbar.

Dabei ist das neue Gingerbread nur noch halb so dick wie sein Vorgänger. Eine extreme Flunder. Passt nun bestens in eine Hemdtasche oder die Innentasche vom Sakko. Das verbessert stark die Chance auf einen kleinen Cache zwischen zwei Geschäftsterminen. Keine peinlichen Beulen mehr im Anzug.

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Ebenso würden die neuen Chips sehr wenig Strom verbrauchen. Wir waren Zeuge, dass das neue Modell, obwohl es die ganze Zeit ununterbrochen lief, keinerlei Abnahme des Ladezustandes erkennen ließ. Die Garmin-Mitarbeiter sprachen von einer Haltbarkeit von mindestens zwei Wochen. Möglicherweise kann man so in Zukunft im Urlaub auf die Mitnahme von Ladegeräten verzichten. Garmin bleibt damit seiner Linie treu, mobile GPS-Navigation für den Outdoorbereich anzubieten.

Eine ebenfalls großartige Verbesserung hat das Display erfahren: Es ist auch mit ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung bei allen Lichtverhältnissen super ablesbar. Erst bei fast völliger Dunkelheit mussten wir die Lampen anschalten. Die Auflösung wirkt wie gedruckt. Auch an die Umwelt habe man gedacht, denn alle Materialien sind zu 100% biologisch abbaubar. Wir sind uns allerdings nicht ganz sicher, ob das nicht zu Lasten der Wasserdichtigkeit geht. Unsere Ansprechpartner konnten oder wollten uns dazu keine Auskunft geben.

Kaum auseinanderzuhalten

Leider ist die aktuelle Firmware auch noch etwas buggy. Wir bekamen zwar nach dem Einschalten vor Ort einen Fix, aber danach keine neue Position mehr. Das sei in der neuesten Firmwareversion schon behoben. Es wäre nur keine Zeit mehr vor dem Event gewesen, diese aufzuspielen, so ein weiterer Mitarbeiter von Garmin.

Fazit: Das Gingerbread ist die logische Fortführung des bewährten 60er, verzichtet auf unnötige Features und sollten die Firmwareprobleme bis zum Verkaufsstart behoben sein, wird dieses Modell eines von Garmins Bestsellern.

3 Kommentare leave one →
  1. Januar 22, 2009 4:04 nachmittags

    Das ist ja ne nette Idee, rofl

    Gruß, Martina

  2. Februar 7, 2009 7:14 nachmittags

    Hammer – das Teil brauch ich auch :-)

Trackbacks

  1. Checkliste für den Kauf eines GPS-Empfängers « Rubys Rudel

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